40 Jahre Verein für nichtrepressive Erziehung in Darmstadt – eine Chronologie

1968

Eine Untersuchung des ASTA der THD ergab, dass 830 Studierende verheiratet waren und fast 300 Kinder im Alter von durchschnittlich 2 Jahren neben dem Studium versorgt werden mussten. Für 150 Kinder forderten die betroffenen Eltern eine Kindertagesstätte.

1969

Am 9. September 1969 wurde der Verein für nichtrepressive Erziehung von Studenten und Studentinnen im Darmstädter Schlosskeller gegründet und die Kinderwerkstatt (KW1) in den Räumen einer ehemaligen Schreinerei in der Ludwigshöhstraße 13 ½ eingerichtet. Der Mietvertrag wurde für 10 Jahre bis zum 31. Dezember 1979 abgeschlossen.

1970

Im Oktober 1970 wurde die Kinderwerkstatt 2 in der Heidelbergerstr. 108 in den Räumen einer ehemaligen Schreinerei ins Leben gerufen, nachdem Interessierte keine Aufnahme in der KW1 gefunden hatten. Der Mietvertrag hatte eine Laufzeit von 10 Jahren und sollte am 30. September 1980 enden. Pro qm betrug die Miete 2 DM. Bei 177 qm waren das 354 DM Miete; dazu kamen 32,40 DM für Nebenkosten. Der Kostenvoranschlag für den Umbau der KW2 lag bei 35.000 DM.

1971

In der Gardistenstraße 6 im Martinsviertel existierte seit Anfang 1971 die KW3. Hier wurden Kinder im Alter von 2 Jahren bis zur Einschulung gemeinsam betreut. Für die Einrichtung der KW2 wurde im Mai 1971 ein einmaliger Zuschuss von 11.700 DM von der Stadt Darmstadt gezahlt. Der Hessische Sozialminister hatte im September 1971 einen Landeszuschuss von 14.000 DM für den Ausbau der KW2 bewilligt.

1972

Anfang 1972 schlossen sich Eltern, deren Kinder die KW1 besucht hatten, zusammen, um ihre Kinder gemeinsam in eine Klasse der Bessunger Schule einzuschulen und verstärkte Demokratisierungs- und Mitbestimmungschancen in der Schule zu erproben. Parallel zu dieser Entwicklung kamen seit Januar 1972 Bessunger Kinder und Jugendliche in die KW1 und wurden im Anschluss an die Betreuung der 2- bis 6-Jährigen in den Räumen der KW1 betreut (Hausaufgaben und Freizeitgestaltung). Es gründete sich die Stadtteilgruppe Bessungen und ab Februar 1972 wurden 40 Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien zusätzlich vom Verein betreut. Ein Ziel war die Errichtung eines Jugendzentrums in Bessungen.

1973

Im Januar 1973 wurde ein Vertrag zwischen der Stadt und dem "Verein für nichtrepressive Erziehung" und der Elterninitiative "Primarstufenversuch Bessungen" über die Nutzung des Steinbaus in der Orangerie geschlossen, da es nicht länger vertretbar war, die Jugendlichen ebenfalls in den Räumen der KW1 zu betreuen. Der "Steinbau" befand sich an der NW-Ecke der Orangerie und diente dem alten Theater früher als Magazin. In vielen Arbeitsstunden wurden die beiden Räume (112 und 56 qm) hergerichtet.

Der ganze Verein arbeitete in Form von Arbeitsgruppen und Diskussionsgruppen. Der Öffentlichkeitsarbeit wurde große Bedeutung beigemessen. Der "Kinderhof" in Arheilgen nutzte Mitte 1973 die Räume im Steinbau mit; zahlte aber nichts dafür. Dies verärgerte die Stadtteilgruppe Bessungen, denn zu diesem Zeitpunkt gab es von keiner Seite finanzielle Unterstützung für die Betreuung der Schulkinder und Jugendlichen.

Der Hessische Sozialminister hatte am 4. September 1973 zur Einrichtung der KW2 mit 15 Plätzen in der Heidelbergerstr. 108 einen Landeszuschuss von 11.000 DM bewilligt. Das Landesjugendamt teilte mit, dass zur Anerkennung der Kinderwerkstätten eine Fachkraft pro Gruppe eingestellt werden muss (spätestens bis 1. August 1975); der Betrieb ohne Fachkraft stellte eine Ordnungswidrigkeit dar.

Bis auf 3 Kinder waren die ersten KW1-Kinder alle schulpflichtig geworden. Die KW1 löste sich im Oktober 1973 auf. Ausschlaggebend waren, dass sich die Gruppe nur aus dem Kreis von Intellektuellen erneuerte und ein wesentliches Erziehungsziel – nämlich Solidarität – von den Schulabgängern in der Schule nicht gezeigt wurde. Als Konsequenz entstand ein Konzept, das vorsah, 50 % der Kinder aus Arbeiterfamilien aufzunehmen und eine repressionsarme Erziehung zu praktizieren.

Die KW1 nahm im November 1974 den Betrieb wieder auf.

1975

Ab Oktober 1975 hatte der Verein für jede Gruppe eine Fachkraft als Voraussetzung für die Anerkennung durch das Landesjugendamt und die Bezuschussung eingestellt. Bei damals 45 Kindern und 150 DM Beitrag im Monat blieb ein monatliches Defizit von 1.700 DM und die Bezuschussung war dringend nötig. Von Januar bis Juli 1975 arbeitete Charlotte unentgeltlich in der KW2; ab August 1975 erhielt sie einen Arbeitsvertrag.

Der Umbau der KW1 wurde zu einem Drittel von der Stadt bezuschusst. Allerdings teilte der Landesrechnungshof im November 1975 mit, dass statt der zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von 35.000 DM nur 19.592 DM "ordnungsgemäß" nachgewiesen wurden und der anteilige Landeszuschuss dementsprechend nur 6.157 DM beträgt. Die Stadt wollte Geld zurück und da die Vorstandsmitglieder oft wechselten war die Frage, wer zahlt zurück?

Wenn Fachkräfte eingestellt waren, gab es mit zeitlichen Verzögerungen immer wieder Steine auf dem Weg der Anerkennung. Zum Beispiel bemängelte Frau Reingräber vom Landesjugendamt im Juni 1975, dass der Betrieb der KW1 aufgenommen wurde, ohne eine Fachkraft einzustellen. Eine Anerkennung durch das Landesjugendamt zögerte sich immer wieder hinaus und versicherungsrechtlich war niemand abgesichert. Es war ein "Teufelskreislauf".

Der "Kinderhof" in Arheilgen wurde im Juni 1975 als vorher selbständige Einrichtung in den Verein aufgenommen.

Der Vorstand des Studentenwerks teilte dem Verein im August 1975 mit, dass ein monatlicher Zuschuss von 700 DM gewährt wird; Bedingung war die Aufnahme von Studentenkindern in die Kinderwerkstatt und kontinuierliche Berichterstattung, insbesondere die Angabe der Anzahl der Studentenkinder.

Das Hessische Kultusministerium teilte im September 1975 mit, dass die finanzielle Unterstützung des Vereins durch das Studentenwerk eingestellt werden müsse. Für die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen sei die Stadt Darmstadt zuständig und das Studentenwerk habe schon ein erhebliches Defizit. Daraufhin beendete das Studentenwerk die Bezuschussung sofort.

Jetzt ging es um Konsolidierung. Im Oktober 1975 wurde der Vorstand neu gewählt. Ihm gehörten an: Marita Swyter, Vorsitzende (Studentin), Dr. Stefan Schirz, Finanzen (Architekt), Gerhard Schmidt, Kontaktmann nach innen (Lehrer). Dem Beirat gehörten an: Günter Harrer (KW2), Marita Brech (KW2), Barbara Luft (KW1) und Heidrun Wall (Kinderhof).

Zu diesem Zeitpunkt wurden 40 Kinder im Verein betreut. 30 % waren Kinder von Studenten/innen. Der Beitrag betrug 10 % des Nettoeinkommens. Die Finanzen der KWs wurden zusammengelegt. Die Stadt bezuschusste jeden Platz des Vereins mit durchschnittlich 13,50 DM bei einem ╝jährlichem Verwendungsnachweis. Für die KW2 gab es 1976 einen Betriebskostenzuschuss von 3.400 DM im ganzen Jahr.

Der "Kinderhof" in Arheilgen wurde von der Bauaufsicht beanstandet.

1977

Der "Steinbau" in der Orangerie wurde im März 1977 gegen viele Proteste abgerissen und an Ort und Stelle ein Parkplatz vorgesehen. Im Juni 1977 ging es um die Besetzung des Fachausschusses Kindertagesstätten für die Legislaturperiode 1977-81. Während bisher die Position der freien Träger durch einen Vertreter des Waldorfkindergartens eingenommen war, wurden nun erstmals drei Mitglieder des Vereins für den Fachausschuss vorgeschlagen (Conny Dittmar, Helmut Ortner, Dr. Joachim; als Stellvertreter wurden vorgeschlagen: Ulrike Schmidt, Walter Gaul und Monika Schmidt).

Die Betriebsgenehmigungen für die KW1 und KW2 waren im November 1977 endlich da! Zu diesem Zeitpunkt betrug der Beitrag der Eltern 11,4 % des Nettoeinkommens. In der Eingewöhnungszeit (ca. 4 Wochen) wurde ein Tagessatz von 5 DM erhoben, bei einem Nettoeinkommen über 1500 DM betrug der Tagessatz 10 DM.

Der "Kinderhof" in Arheilgen erhielt keine Betriebsgenehmigung. Bereits 1975 hatte die Bauverwaltung bauliche Mängel moniert, das Landesjugendamt entzog nun die Erlaubnis, in den Räumen Kinder zu betreuen. Im Mai 1976 waren die baulichen Mängel behoben und die Bauverwaltung stellte einen Gebrauchsabnahmeschein aus. Erst im Februar 1979 fand endlich die Begehung mit dem Landesjugendamt statt.

Zu dieser Zeit existierten so genannte Babyläden zum Beispiel in der Eckhardtstraße, der Kahlertstraße, der Magdalenenstraße, der Liebfrauenstr./Ecke Taunusstraße und der Pallaswiesenstraße. Dort wurden je 6 Kinder ab 15 Monate von einer angestellten Bezugsperson und einem Elternteil betreut. Die Eltern zahlten 10 % ihres Nettoeinkommens. Der Grundgedanke der Babyläden war die repressionsfreie Erziehung.

1978

Die personelle Besetzung der KWs und des "Kinderhofs" 1978: KW1: Sabine (Bine) Cartarius und Christiane Balk als Jahrespraktikantin. KW2: Monika Schmidt, Charlotte A.-Richter und Irmgard Spielvogel als Jahrespraktikantin. Kinderhof: Angelika Hey, Christa Harrer und Birgit Schusser als Jahrespraktikantin.

Der Magistrat teilte mit, dass die beiden Kinderwerkstätten KW1 und KW2 mit 40 % der Personalkosten, höchstens jedoch 1/3 der anrechenbaren Gesamtausgaben, bezuschusst werden.

1979

Der Verein trat im Mai 1979 mit der Bitte an den Magistrat, bei der Beschaffung geeigneter Räume behilflich zu sein. Dies betraf die KW1 und das Schülerhaus in der Landwehrstraße. Uli Adams, langjähriger Betreuer in der KW1, erhielt im August 1979 einen Arbeitsvertrag.

Die KW1, die KW2 und der "Kinderhof" wurden mit insgesamt 20.480 DM von der Stadt gefördert, wovon zunächst im Oktober 1979 nur 80% der Gelder ausgezahlt wurden. Die Krabbelstube Eckhardtstr. 36 wurde im Oktober 1979 in den Verein aufgenommen. Der Mietvertrag für die KW1 lief zum Ende des Jahres aus!

1980

Auf der Mitgliederversammlung am 22. Februar 1980 wurde die Beitragserhöhung auf 12,5% des Nettoeinkommens beschlossen; mindestens 150 DM waren je Kind zu zahlen. In der Eingewöhnungszeit sollte der Tagessatz wie oben erwähnt bestehen bleiben.

Das Schülerhaus im Hinterhaus der Landwehrstr. 33 wurde in den Verein aufgenommen. Die Mitgliederzahl des Vereins lag nun bei 77. Der Mietvertrag für die Räume einer ehemaligen Kartonagefabrik am Marienplatz 1 wurde im März 1980 unterzeichnet. Alle Räume des Erdgeschosses (ca. 45 qm), der Keller und einige Räume im 1. Obergeschoss (125 qm) und 300 qm Hoffläche wurden gemietet. Das Mietverhältnis begann am 15. April 1980 und war auf 3 Jahre befristet. Die Miete betrug 1000 DM; die umgezogene Kinderwerkstatt 1 wurde am 15. Mai eröffnet.

Der Investitionskostenzuschuss der Stadt zur Erstausstattung KW1 am Marienplatz konnte nicht erfolgen, weil der Mietvertrag nur 3 Jahre umfasste. Für eine Bezuschussung waren nach den Vorgaben der Stadt mindestens 10 Jahre erforderlich.

1981

Der Mietvertrag für die KW2 wurde im Februar 1981 bis 30.9.1985 verlängert. In der Gardistenstraße 6, dort wo vorher die KW3 war, existierte nun ein Schülerhaus.

Die Kinderwerkstätten schlossen sich im Sommer 1981 mit 9 Babyläden zusammen und forderten 60 % der Betriebskosten als Zuschuss von der Stadt. Der Verein bat den Magistrat am 28. Oktober 1981 um einen einmaligen Zuschuss für Renovierung und Ausbau der KW2 in Höhe von 38.000 DM (Einbau Gaszentralheizung und Hofgestaltung).Das Landesjugendamt erkannte das Schülerhaus in der Gardistenstr.6 im Dezember 1981 an. Dort wurden 15 Kinder von 8 bis 16 Uhr betreut. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss im Mai 1982 das Schülerhaus mit 11.000 DM jährlich zu unterstüzen.

1983

Von 1982 bis Januar 1983 befand sich die KW1 am Marienplatz 1; die KW2 weiterhin in der Heidelbergerstraße, der "Kinderhof" Arheilgen in der Rathausstr.7 und das Schülerhaus in der Gardistenstraße 6.

Im März 1983 wurde erstmals die Bessunger Knabenschule als mögliche neue Räumlichkeit für die KW1 erwähnt. Es fand eine Mitgliederversammlung statt. Der Vorstand wurde neu gewählt. Ihm gehörten nun an: Wolfgang Weiß und Rainer Kling (beide KW1), Jörg Almus und Gisela Miska (beide KW2), Barbara Barth und Odile Heinz (Schülerhaus Gardistenstraße) und Edite Renninge. Die Räume der KW1 am Marienplatz 1 wurden zum 15. April 1983 gekündigt. Es wurden Verhandlungen mit der Stadt zur Nutzung des Erdgeschosses der Bessunger Knabenschule geführt, um die KW1, den "Kinderhof" Arheilgen und einen Babyladen dort aufzunehmen. Die Babyladeninitiative wurde auf der Mitgliederversammlung einstimmig in den Verein aufgenommen. Der Verein hatte nun 93 Mitglieder.

Am 11. Mai 1983 wandten sich die Vereinsmitglieder an den Oberbürgermeister Metzger, um die Turnhalle der Bessunger Knabenschule vorübergehend für die KW1-Kinder nutzen zu dürfen. Am 26. Mai 1983 fand eine Ortsbesichtigung von Frau Reingräber (Landesjugendamt) und Herrn Oetzel (Jugendamt Darmstadt) in der besagten Turnhalle statt.

Am 31. Mai 1983 teilte der Magistrat dem Verein mit, dass die Nutzung der Turnhalle vorübergehend – nämlich bis September 1983 – möglich sei. Die KW1 und der "Kinderhof" befanden sich seit März 1984 in der Bessunger Knabenschule, Ludwigshöhstr. 42; die KW2 weiterhin in der Heidelbergerstr. 108 und das Schülerhaus in der Gardistenstraße 6. Im Herbst 1983 organisierten Eltern aus Frankfurter Kinderläden das erste landesweite Treffen.

1984

Im Januar 1984 gründete sich die "Landesarbeitsgemeinschaft freie Kinderarbeit Hessen". 25 Gruppen aus dem Rhein-Main-Gebiet, der Stadt Frankfurt und Darmstadt waren vertreten. Es ging vorwiegend um die Finanzierung der Kinderbetreuung freier Träger. Die freien Träger befanden sich immer im Schlepptau der Kirchen und anderer großer Verbände, wie z. B. der Arbeiterwohlfahrt oder dem ASB. Diese waren an einschlägigen Verhandlungen beteiligt und konnten ihre Interessen vertreten, aber nicht die der freien Träger. Das sollte sich ändern!

1985 wurden zwei Krabbelstuben im Erdgeschoss der Bessunger Knabenschule eingerichtet. Sie arbeiteten autonom, schlossen sich aber dem Verein für nichtrepressive Erziehung an.

1986 entstand das heutige Schülerhaus 1 in den Räumen der Bessunger Knabenschule.

1990

1990 gründeten Eltern und Betreuer/innen die "Arbeitsgemeinschaft der selbstorganisierten Krabbelstuben und Kinderläden in Darmstadt". Bei den monatlichen Treffen wurden Erfahrungen ausgetauscht und gegenseitige Hilfe organisiert. Bei einem großen Abgleich der Wartelisten im Mai 1992 stand fest, dass mehr als 200 Eltern für ihre Kinder unter 3 Jahren Betreuungsplätze in Darmstadt suchten und keine Aufnahme in den Krippen und Krabbelstuben gefunden hatten. Über diesen Sachverhalt wurden die Leiterin der Sozialverwaltung, Wilma Mohr und Bürgermeister Peter Benz informiert.

1995

Ab 1995 diskutierten Eltern und Betreuer/-innen im Verein für nichtrepressive Erziehung heftig über die Perspektiven des Vereins. Engagierte Eltern, die dem Verein beigetreten waren, erwarteten für die Zukunft mehr Entlastung und Professionalität. Die Arbeits- und Studienbedingungen waren für die Eltern härter geworden und eine Weiterentwicklung des Vereins dringend erforderlich. Schritt für Schritt wurden Strukturen geschaffen und Zuständigkeiten neu geregelt.

Seit 2001 hat der Verein eine Leitung, die als enorme organisatorische Erleichterung für die vielfältigsten Aufgaben spürbar geworden ist.

Seit 2002 findet Konzeptionsarbeit durch das gesamte Team statt.

2004

Nachdem feststand, dass 15 Kinder keine Hortplätze in Bessungen finden werden, wurde von engagierten Eltern unter großen Anstrengungen 2004 ein zweites Schülerhaus in der Weinbergstraße 19 eingerichtet.

Die Mitarbeiter/-innen erarbeiteten 2007 eine pädagogische Konzeption. Der Kerngedanke der repressionsfreien Erziehung ist geblieben. Die individuelle Pädagogik und die persönlichen Beziehungen zwischen Kind und Betreuer stehen im Mittelpunkt. Der Verein nennt sich jetzt "Bessunger KinderWerkStadt e.V."

heute

Er steht in einem lebendigen Umfeld des "Kulturzentrums Bessunger Knabenschule". Dies ist etwas ganz besonderes. Für die nächsten Jahre müssen Perspektiven weiter entwickelt werden. Das Fundament der repressionsfreien Erziehung bleibt aber sicher erhalten.

Weiterführende Informationen: